Wie sieht Nachhaltigkeitsmanagement bei Leidel & Kracht im Alltag aus? Janosch Bartsch gibt Einblicke in seine Arbeit zwischen Kennzahlen, Projekten und neuen Gesetzesanforderungen. So erfahren Sie, warum Schaumstoff mehr Überraschungen bereithält, als man denkt. Von innovativen Recyclingprojekten bis zur gelebten Teamkultur – ein Gespräch über Herausforderungen, Erfolge und Werte.
„Teamarbeit ist der Schlüssel – allein könnte ich wenig bewegen“
Ein typischer Arbeitstag im Nachhaltigkeitsmanagement ist für Janosch Bartsch alles andere als monoton. „Es ist ein Mix aus Kennzahlen erfassen und analysieren, Berichterstattung sowie dem Verfolgen und Anwenden neuer und geänderter Gesetze, die für Leidel&Kracht relevant sind.“ Hinzu kommen wechselnde Projekte – mit mal mehr, mal weniger Gewichtung. Die größte Herausforderung? „Oft benötige ich Informationen, die bisher gar nicht oder nicht in der passenden Form vorliegen. Dann bauen wir neue Strukturen mit Fokus auf den Gesamtzweck.“
Besonders spannend sind für ihn jene Momente, in denen Kreativität gefragt ist: „Ich stelle immer wieder fest, was für ein spezielles Material Schaumstoff ist. Für jede Sorte braucht es eine individuelle Lösung – und selbst innerhalb einer Sorte müssen Unterschiede beachtet werden. Standardlösungen sind selten anwendbar, und Neues zu lernen kommt nicht zu kurz.“
Innovation. Teamgeist. Nachhaltigkeit.
Die Zusammenarbeit im Unternehmen spielt eine zentrale Rolle: „Allein kann ich wenig bewegen und benötige zwingend die Unterstützung der anderen Abteilungen. Wenn wir es nicht schaffen würden, als Team zu agieren, könnte ich nur einen Bruchteil umsetzen.“
Ein Projekt, auf das Janosch besonders stolz ist, ist der im Frühjahr 2025 in Betrieb genommene Schaumverdichter. „Jetzt können wir Produktionsabfälle so komprimieren, dass sie ökologisch und ökonomisch sinnvoll an einen unserer Lieferanten abgegeben werden können. Daraus stellt er wieder Schaum für uns her – ein großer Schritt hin zur Kreislaufwirtschaft.“
Was Leidel & Kracht für ihn von anderen unterscheidet, ist die Offenheit für Innovationen: „Wir denken nicht nur innerhalb der traditionellen Produkte und Fertigungsverfahren, sondern investieren bewusst in Techniken, die ihr Potenzial erst in der Zukunft entfalten. Und: Jeder und jede ist willkommen – egal, wie man aussieht, woher man kommt oder wie man sich kleidet. Entscheidend ist allein die Motivation, sich einzubringen.“